120 Helfer übten in Ahrweiler

25 Rettungsfahrzeuge – Behandlungsplatz eingerichtet

Mit 25 Fahrzeugen machte sich der Tross auf den Weg nach Ahrweiler. Foto: Simone Langhammer/Märkischer Kreis
Mit 25 Fahrzeugen machte sich der Tross auf den Weg nach Ahrweiler. Foto: Simone Langhammer/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 12.04.2016
| Auf diese Frauen und Männer kann man sich im Ernstfall voll und ganz verlassen. Dieses positive Fazit zogen alle Verantwortlichen, die an einer Großübung in Ahrweiler teilgenommen haben. 120 Helferinnen und Helfer vom Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter Unfallhilfe, der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks sowie des Rettungsdienstes waren daran beteiligt. Sie probten die Einrichtung eines Behandlungsplatzes, ein Konzept, das für den überörtlichen Einsatz unverzichtbar ist. Dazu gehört beispielsweise auch die gemeinsame Anreise in einem geschlossenen Fahrzeugverband. Deshalb startete die Kolonne mit 25 verschiedenen Rettungs- und Einsatzfahrzeugen morgens am Lüdenscheider Kreishaus. Auf den Autobahnen sorgte der Tross für reichlich Aufsehen bei den anderen Verkehrsteilnehmern.

Vor Ort wurden verschiedene Aufgaben geübt, beispielsweise die Führungsorganisation und der Patiententransport im Rahmen von Workshops. Am zweiten Tag mussten die Zelte des Behandlungsplatzes aufgebaut und 50 Patienten versorgt werden - dazu gehört die Dokumentation und die Organisation des Transports der Verletzten in die umliegenden Krankenhäuser. Dieses Mal waren keine Verletztendarsteller dabei, es war eine sogenannte dynamische Patientensimulation. Hierbei handelt es sich um Schaubilder, auf denen die Daten und Verletzungen der Patienten dargestellt werden. Bei einem sogenannten „Phasenwechsel“ ist erkennbar, ob der Patient richtig behandelt wurde oder nicht, da sich sonst sein Zustand verschlechtert und er im schlimmsten Fall sogar verstirbt.

Insgesamt wurden alle Patienten gut versorgt, die Abläufe und die Dokumentation verliefen reibungslos. Selbstverständlich sind auch einige Kleinigkeiten aufgefallen, die nicht ganz so gut waren. An den nötigen Verbesserungen wird jetzt gearbeitet. Insgesamt sind die Einheiten des Kreises sehr gut aufgestellt, und die Helferinnen und Helfer aus fünf verschiedenen Organisationen arbeiten hier sehr gerne und sehr gut zusammen.

Die neuen Tragenfahrgestelle für den Katastrophenschutz wurden getestet. Foto: Simone Langhammer/Märkischer Kreis
Die neuen Tragenfahrgestelle für den Katastrophenschutz wurden getestet. Foto: Simone Langhammer/Märkischer Kreis
Die Dokumentation ist wichtig. Foto: Simone Langhammer/Märkischer Kreis
Die Dokumentation ist wichtig. Foto: Simone Langhammer/Märkischer Kreis
Zuletzt aktualisiert am: 12.04.2016