Barbara Dienstel-Kümper wiedergewählt

Übergroße Mehrheit für zweite Amtszeit der Kreisdirektorin

Landrat Thomas Gemke gratuliert Barbara Dienstel-Kümper zur Wiederwahl. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
Landrat Thomas Gemke gratuliert Barbara Dienstel-Kümper zur Wiederwahl. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 07.04.2016
| Barbara Dienstel-Kümper bleibt Kreisdirektorin des Märkischen Kreises. Der Kreistag bestätigte die 52-jährige Meinerzhagenerin in seiner jüngsten Sitzung mit übergroßer Mehrheit in ihrem Amt. Am 17.08.2016 geht die Allgemeine Vertreterin von Landrat Thomas Gemke in ihre zweite Amtszeit beim Märkischen Kreis. Zum ersten Mal war Dienstel-Kümper im Jahr 2008 als Nachfolgerin des damaligen Kreisdirektors Michael Rolland zur Kreisdirektorin gewählt worden.
Barbara Dienstel-Kümper, parteilos, ist in Münster/Westfalen geboren worden. Nach dem Abitur studierte sie Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und legte dort ihr erstes Juristisches Staatsexamen ab. Es folgten drei Jahre Referendariat am Kammergericht in Berlin. Nach dem zweiten Juristischen Staatsexamen im Jahr 1991 arbeitete Barbara Dienstel-Kümper als Rechtsanwältin. Von 1993 bis 1999 war sie Verwaltungsjuristin bei der Stadt Braunschweig. Es folgte der Wechsel als Leiterin der Stabstelle Recht, heute Fachdienst Recht/Kommunalaufsicht, in die Kreisverwaltung.

„Die Wiederwahl ist für mich Anerkennung und Verpflichtung zugleich. Ich möchte noch besser werden für die Menschen im Märkischen Kreis“, bedankte sich Dienstel-Kümper bei den Abgeordneten des Kreistages für das große in sie gesetzte Vertrauen. Sie wisse, sie habe zuweilen Ecken und Kanten, sei aber stets an Lösungen interessiert und stehe zu ihren getroffenen Entscheidungen. Einen besonderen Dank richtete sie an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Fachdiensten ihrer Zuständigkeit.
Von den Kreistagsfraktionen versagten bei der Abstimmung lediglich die Liberalen der alten und demnächst neuen Kreisdirektorin die Gefolgschaft. Das habe nichts mit der Person oder der beruflicher Leistung Dienstel-Kümpers zu tun, begründete FDP-Fraktionsvorsitzender Axel Hoffmann das Nein seiner Fraktion. Er habe im Vorfeld das Gespräch mit dem Landrat zu der Personalie vermisst.

Zuletzt aktualisiert am: 07.04.2016