Pflegeberatung steigert Bekanntheitsgrad

Pressemeldung vom 14.03.2016
Die Pflegeberatung des Märkischen Kreises konnte mit niederschwelligen Beratungsangeboten in den Städten und Gemeinden ihren Bekanntheitsgrad im vergangenen Jahr steigern. Die Sprechstunden vor Ort wurden 2015 insgesamt von 300 Ratsuchenden aufgesucht; 2014 waren es noch 189. Zudem war die Pflegeberatung 15 Mal mit Infoständen auf Wochenmärkten und Veranstaltungen präsent und führten dort Gespräche mit bis zu 30 Besuchern pro Termin. Auch die Zahl der Vorträge stieg von 24 auf 32 an.

Die meisten Menschen wenden sich aber nach wie vor telefonisch an die Pflegeberatung. Hier wurden 2015 insgesamt 3538 Kontakte (im Vorjahr 2829 Kontakte) gezählt. Das Pflege-Info-Telefon unter der Durchwahl 02352 966-7777 wurde rund 700 Mal angewählt, im Vorjahr waren es 388 Mal. Die Zahl der Hausbesuche blieb mit 400 auf dem Vorjahresniveau.

Meistens sind es die Angehörigen (55 Prozent) und die Betroffenen selbst (23 Prozent), die sich bei der Pflegeberatung melden. Rund 22 Prozent sind Betreuer, Ärzte, Krankenhäuser oder andere Mittler, die sich im Namen von Pflegebedürftigen informieren. Rund 29 Prozent der Ratsuchenden haben aus der Zeitung von der Pflegeberatung erfahren und 10 Prozent aus dem Internet. 18 Prozent kamen auf Empfehlung der Kommunen und 15 Prozent über Bekannte und Verwandte. 8 Prozent der Ratsuchenden haben sich mehrfach an die Pflegeberatung gewandt.

Aufgabe der Pflegeberatung ist es, ältere und pflegebedürftige Menschen sowie deren Angehörige über alle Fragen rund um das Thema Pflege zu beraten. Die Beratung ist kostenlos und trägerunabhängig.

Zuletzt aktualisiert am: 15.03.2016