LWL-Direktor Matthias Löb im Kreishaus

Arbeitsbesuch bei Landrat Thomas Gemke

LWL-Direktor Matthias Löb (rechts) bei seinem Arbeitsbesuch bei Landrat Thomas Gemke. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
LWL-Direktor Matthias Löb (rechts) bei seinem Arbeitsbesuch bei Landrat Thomas Gemke. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 23.02.2016
| Zu seinem ersten Arbeitsbesuch kam der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Matthias Löb, zu Landrat Thomas Gemke ins Lüdenscheider Kreishaus. Es war die erste Visite Löbs in seiner neuen Funktion. Der 51-Jährige, der im Juli 2014 zum neuen Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe gewählt worden war, war vorher Erster Landesrat, Kämmerer mit einem Etat von rund drei Milliarden Euro und Vertreter des LWL-Direktors. Die Themen des Arbeitsbesuchs im Lüdenscheider Kreishaus waren vielfältig. Sie reichten vom Länderfinanzausgleich, den Metropol-Regionen in NRW, die Reform der Behindertenhilfe bis hin zu Flüchtlings-Themen bis zu den Finanzproblemen der Kommunen.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat mehrere Einrichtungen im Märkischen Kreis – unter anderem die Felsenmeerschule sowie die Hans-Prinzhorn-Klinik in Hemer. Darüber hinaus finanziert der LWL Menschen mit wesentlichen Behinderungen in den Behinderten-Werkstätten im Kreis. Erfreut zeigten sich Landrat und LWL-Direktor darüber, dass an der LWL-Klinik in Hemer ein Ersatzneubau zur Verbesserung der räumlichen Unterbringung der Patienten mit einem Investitionsvolumen von voraussichtlich 7,28 Millionen Euro entstehen wird. Der geplante Neubau wird eine zeitgemäße und patientengerechte psychiatrische Unterbringung für 60 Patientinnen und Patienten bieten. Das Gebäudekonzept sieht einen kompakten zweigeschossigen Baukörper vor. Der Baubeschluss ist für das zweite Quartal 2016 vorgesehen, so eine Vorlage für die Landschaftsversammlung, das Parlament des Landschaftsverbandes.

Die 1971 erbaute Hans-Prinzhorn-Klinik wird im Krankenhausplan NRW mit 362 Betten ausgewiesen. Das Pflichtversorgungsgebiet umfasst den Märkischen Kreis (ohne Halver, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen und Schalksmühle). Auf der Grundlage der aktuellen tatsächlichen stationären Inanspruchnahme müssten zur bedarfsgerechten stationären Versorgung der Bevölkerung 375 stationäre Betten ausgewiesen sein.

Zuletzt aktualisiert am: 25.02.2016