586.000 Euro jährlich für den Vertragsnaturschutz im Märkischen Kreis

155 Landwirte machen auch in den kommenden fünf Jahren mit – Höhere Prämien

Pressemeldung vom 20.01.2016
Im Märkischen Kreis nehmen 155 Landwirte bis einschl. 2020 weiterhin am Vertragsnaturschutz (Kulturlandschaftsprogramm MK -KLP-) teil. Beim Vertragsnaturschutz verpflichten sich heimische Landwirte zur naturschutzgerechten Bewirtschaftung von Grünland, das aus ökologischer Sicht besonders wertvoll ist oder ein hohes Entwicklungspotential aufweist. Über die "Rahmenrichtlinie Vertragsnaturschutz" des Landes NRW, einem Programm der so genannten 2. Säule der EU-Agrarpolitik, werden Landwirte für eine extensive naturschutzgerechte Flächenbewirtschaftung honoriert bzw. entschädigt. Damit soll unter anderem dem Verlust der biologischen Vielfalt auf landwirtschaftlichen Nutzflächen entgegengewirkt werden. "Für viele Maßnahmen haben sich die Prämiensätze ab 2016 deutlich erhöht, so dass Vertragsnaturschutz für die Landwirtschaft attraktiv bleibt", stellt der Fachdienst Naturschutz und Landschaftspflege der Kreisverwaltung fest. Für die jetzt vom Kreis neu bewilligten insgesamt 1.264 Hektar KLP-Fläche stehen daher ab 2016 rund 586.000 Euro/Jahr bereit. Der Löwenanteil dieser Fördermittel wird von der Europäischen Union und vom Land NRW aufgebracht. Der Märkische Kreis steuert davon aus seinem Haushalt im Schnitt 10 Prozent bei. Die Auszahlung der KLP-Prämien erfolgt über die Landwirtschaftskammer.

Zuletzt aktualisiert am: 20.01.2016