Führung Schloss Wocklum + Luisenhütte

Luisenhütte
Der Rundgang folgt dem Weg der Rohstoffe durch die Anlage. Im Schreiberhäuschen kontrollierte und protokollierte der Hüttenschreiber die Anlieferung der Materialien. Auf dem Möllerboden heben die Besucher Schubkarren, die mit Eisenerz, Holzkohle und Kalkstein beladen sind, selbst an. Über der Gichtöffnung des Hochofens erzeugen Hitzestrahler Wärme. Ein historischer Tonfilm zeigt, wie die Hüttenknechte den Ofen von oben befüllten. Zehn Meter tiefer, an der offenen Ofenbrust, wird der Abstich des Roheisens effektvoll mit einer Lichtinszenierung und weiteren Hitzestrahlern und Tonfilmausschnitten simuliert: Das glühende Eisen fließt ins Masselbett. Direkt neben dem Hochofen befanden sich in der Abstichhalle sogar schon Pausenräume für die Hüttenarbeiter. Im Gebläsehaus lassen sich das Wasserrad mit den Kolbengebläsen und die Gebläse-Dampfmaschine geräuschvoll in Betrieb nehmen.

Barockschloss Wocklum aus dem 17. Jahrhundert
Die Besichtigung  des bis heute privat bewohnten Wasserschlosses bildet einen reizvollen Kontrast zum Besuch des Industriedenkmals. In dem adeligen Wohnsitz können vornehme Salons, der großen Speisesaal, das elegante Kaminzimmer und die über 300 Jahre alte Kapelle besichtigt werden. Die Salons sind aufwändig möbliert und mit Stuck, Decken- und Wandmalereien ausgestaltet. Besonders beeindruckend ist der vierzig Meter lange, kunstvoll ausgemalte Flur.

Gruppengröße: maximal 25 Personen pro Führung (bis zu 2 Gruppen gleichzeitig)
Dauer: 120 Minuten
Dazu kommt die Zeit für den Weg von der Luisenhütte zum Schloss Wocklum. Die Strecke ist ca. 1,4 km lang.
Kosten: 70 Euro (Dienstag – Freitag) 95 Euro (Samstag, Sonntag, Feiertag) zzgl. 6 Euro Eintritt/Pers.

Buchungsanfrage Führung - mindestens 15, maximal 25 Personen pro Führung

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Kontakt

Frau Gerstendorf
02352 / 966-7034
b.gerstendorf@maerkischer-kreis.de

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Zuletzt aktualisiert am: 16.07.2015