Impressionen – Studien und Gemälde der Burg Altena von Anders Hägglund-Klinke

Je nach Jahres- und Tageszeit, je nach Witterung und Lichtverhältnissen sowie je nach Standpunkt und Blickrichtung des Betrachters bietet die Burg Altena immer wieder neue stimmungsvolle Ansichten. Diese Impressionen hielt der 1952 in Schweden geborene und in Altena lebende Maler Anders Hägglund-Klinke in seinen 25 ausgestellten Gemälden in Öl aus den Jahren 1997 bis 1999 fest. Mal war das imposante Bauwerk ganz zu sehen, mal waren es faszinierende Details.
Hägglund-Klinke ist um eine naturgetreue Wiedergabe seiner Motive bemüht, weshalb er gegenständlich arbeitet. Dabei konzentriert er sich bei der Darstellung stets auf das Wesentliche. Um das Atmosphärische einzufangen, greift er auf die impressionistische Malmanier zurück, indem er die leuchtenden Farben in unzähligen Tupfen über den Bildträger verteilt.
Was nach spontaner Vorgehensweise aussieht, ist sorgfältig geplant. Den Gemälden gehen Bleistiftskizzen oder Fotos voraus. Der Maler fertigt sie an, um interessante Motive, sei es ein zufällig beobachteter Lichtstrahl oder eine plötzlich am Horizont auftauchende Wolke, einzufangen. Sie dienen ihm als Gedächtnisstütze und bilden die Grundlage für Vorstudien. In dieser Phase entwickelt der Maler mit Ölfarben auf Karton den Aufbau und die Farbgebung des Bildes und arbeitet bereits die Details aus. Entspricht alles seiner Vorstellung, beginnt er das genau vorbereitete Sujet auf der Leinwand zu malen.

Ausstellungszeitraum:

06.05. - 29.08.1999
Zuletzt aktualisiert am: 04.09.2013