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Große Welt in Klein – Puppenstuben und Kaufläden aus der Sammlung Ott

Sonderausstellungen

Spielzeuge, Spiegel ihrer Zeit, Spitzensammlerstücke: Das sind Puppenstuben und Puppenkaufläden. Präsentiert wurden 80 Objekte aus der Zeit zwischen um 1830 und den 1950er-Jahren, darunter wahre Raritäten. Die Stuben inklusive Küchen waren in den Museen Burg Altena zu sehen, die Läden im Deutschen Drahtmuseum: hier die reinen Spielsachen für Mädchen, dort das Spielzeug für beide Geschlechter. Die Miniaturräume mit ihren filigranen Einrichtungen und den winzigen Akteuren erzählten auf faszinierende Weise von der Vergangenheit.

Als Abbilder realer Alltagswelt gewährten sie Einblicke in die sich verändernden Lebensverhältnisse und -bedürfnisse der Menschen. Dem Wandel der Wohnkultur, der Einrichtungsstile, der Mode, der Küchenausstattungen und der Warenwelt in den Geschäften nachspüren sowie die Vielfalt der Läden entdecken bedeutete ein lohnendes Unterfangen. Die Ausstellung widmete sich auch Fragen, die von der Funktion der kleinen Räume als Spielzeuge herrühren: Wer spielte früher mit ihnen, wie wurden sie „bespielt", warum ließ man Kinder überhaupt mit ihnen spielen und wer stellte sie her.

Für Kinder hatte die Ausstellung eine besondere Überraschung in petto: Da die historischen Spielzeuge in den Vitrinen nur mit den Augen zu „begreifen" waren, durften die jungen Besucher in einer Spielecke nach Herzenslust zupacken. Zwei Kaufläden und zwei Puppenhäuser luden im Drahtmuseum zum Spielen ein.

Zur Ausstellung erschien ein Begleitbuch zum Preis von 6 €. Es ist in den Museen erhältlich.

Ausstellungszeitraum:

11.11.2012 bis 06.07.2014

Zuletzt aktualisiert am: 02.02.2016