Vermittlung von Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern

Neuzugezogene Migrantinnen und Migranten haben oft geringe oder gar keine Deutschkenntnisse und befinden sich noch im Lernprozess. Sprachprobleme sollten dennoch keine Barrieren für eine angemessene Beratung, Betreuung und Behandlung sein.

Ziel des Sprachmittlerpools ist es, die Kommunikation zwischen Einrichtungen und Personen mit mangelnden Deutschkenntnissen zu unterstützen.

Sprachmittlerinnen und Sprachmittler nehmen als unabhängige dritte Person an Gesprächen teil. Sie übersetzen das Gesagte. Sie verpflichten sich, während der Sprachmittlung Neutralität, Unparteilichkeit und Transparenz zu wahren, und unterliegen dem Datenschutz. Vergütet wird ihre Tätigkeit durch eine Aufwandsentschädigung.

Die Sprachmittlerinnen und Sprachmittler werden im Rahmen einer Grundlagenschulung qualifiziert. Themen wie Interkulturelle Sensibilisierung, Methodik der Sprachmittlung, steuerlich-rechtliche Aspekte und Konfliktmanagement werden durch interne und externe Referentinnen und Referenten vermittelt.  

Durch die Auswertung von Reflexionsbögen sowie über Fortbildungen und Austauschabende werden die Sprachmittlerinnen und Sprachmittler begleitet und die Qualität der Einsätze gewährleistet.    

Auftraggeber können alle kommunalen Einrichtungen, Organisationen, Bildungseinrichtungen sowie Beratungsstellen sein, wie zum Beispiel

  • Einrichtungen des Märkischen Kreises: Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Jugendamt, Sozialamt,
  • kreisangehörige Kommunen und deren Einrichtungen
  • Schulen und Kindergärten
  • Freie Träger von sozialen Einrichtungen wie AWO, Caritas usw.
  • Kirchen

Es können keine Sprachmittler für gewerbliche Zwecke vermittelt werden!

Zu beachten: Sprachmittlerinnen und Sprachmittler nehmen nicht an Gesprächen mit Rechtsfolge teil. Es handelt sich um keine professionellen Dolmetscher!

Sie möchten Sprachmittlerin / Sprachmittler werden?

Wie werden Sie Sprachmittlerin/Sprachmittler?

  • Sie können sich vorstellen, Menschen zu unterstützen, die nicht oder kaum Deutsch sprechen?
  • Sie haben Spaß und Freude an sprachlicher und kultureller Begegnung?
  • Sie sprechen sehr gut Deutsch und noch eine Sprache?
  • Sie sind mindestens 18 Jahre alt?

Die Aufwandsentschädigung für Ihre Tätigkeit beträgt

15,00 € 1. Stunde
7,50 € für jede weitere halbe Stunde
0,30 € Fahrtkosten je Kilometer bzw. Fahrtkosten ÖPNV

Interessierte müssen sie an einer 1.5 tägigen Basis-Schulung teilnehmen, eine Verschwiegenheitserklärung abgeben, sowie ein erweitertes Führungszeugnis beantragen. Über eine gemeinsame Vereinbarung mit dem Kommunalen Integrationszentrum des Märkischen Kreises werden die einzelnen Punkte schriftlich festgehalten.

Kontakt

Frau Behle
02351 / 966-6534
02351 966886534
m.behle@maerkischer-kreis.de

Nachricht an Frau Behle

FD 56 - Bildung und Integration
Kreishaus Lüdenscheid
Heedfelder Str. 45
58509 Lüdenscheid
Raum: 279

Kontakt

Frau Dagmar Schulz
02351 / 966-6856
02351 966886856
d.schulz@maerkischer-kreis.de

Nachricht an Frau Dagmar Schulz

FD 56 - Bildung und Integration
Kreishaus Lüdenscheid
Heedfelder Str. 45
58509 Lüdenscheid
Raum: 278
Zuletzt aktualisiert am: 13.06.2018