Regionales Bildungsnetzwerk - kommunale Koordinierung

Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“

Mit dieser Landesinitiative führt das Land NRW als erstes Flächenland ein umfassendes und verbindliches Übergangssystem von der Schule in den Beruf ein. Der Ausbildungskonsens NRW hat diese Umsetzung im November 2011 beschlossen.

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Das Übergangssystem stellt ein für alle Schulformen verbindliches Regelsystem dar, welches schrittweise bis 2018 in NRW flächendeckend eingeführt wird.
Die Umsetzung umfasst die zentralen Handlungsfelder:

  • Berufs- und Studienorientierung durch Standartelemente in der Sek I und II
  • Systematisierung des Übergangs Schule-Beruf
  • Steigerung der Attraktivität der dualen Ausbildung

Die kommunale Koordinierung als viertes großes Handlungsfeld steuert und begleitet diesen Umsetzungsprozess.

Kommunale Koordinierung

Die Kommunale Koordinierung ist an das Regionale Bildungsbüro angebunden und wird von einer eigenen Steuerungsgruppe begleitet und unterstützt. Die Steuerungsgruppe setzt sich aus Vertretern der am Ausbildungskonsens beteiligten Akteure auf regionaler Ebene zusammen.

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Ziel ist es, gemeinsam mit den Partnern vor Ort, wie der Agentur für Arbeit, den Kammern, Innungen, Verbänden und Sozialpartnern, der Schulaufsicht, der Bezirksregierung und örtlichen Bildungsträgern das Übergangssystem nachhaltig und systematisch für den Märkischen Kreis aufzubauen. Umsetzungsprozesse und Aktivitäten müssen abgesprochen und auf bereits vorhandene Strukturen und Angebote angepasst und erweitert werden.
Das Team der kommunalen Koordinierung:
Michael Czech, Michael Herget, Carsten Tappe und Birgit Luther

Potenzialanalyse

Die stärken- und handlungsorientierte eintägige Potenzialanalyse ist der erste Baustein der systematischen Berufsorientierung für die Jugendlichen. Diese wird durch einen anerkannten Bildungsträger oder ein anerkanntes Institut durchgeführt.

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Schülerinnen und Schüler der Stufe 8 werden in unterschiedlichsten Fähigkeiten und Fertigkeiten getestet und erhalten ein individuelles und persönliches Ergebnis. Dieses gibt erste Hinweise auf interessante und geeignete Berufsfelder. So kann der Jugendliche in den folgenden Berufsfelderkundungstagen gezielt Tätigkeiten und Firmen vor Ort auswählen und kennenlernen.
Die Ergebnisse der Potenzialanalyse fließen nicht in die schulischen Leistungsbewertungen ein.

Schulische Beratung

Der gesamte Prozess der Berufsorientierung ab der Stufe 8 wird durch die halbjährliche schulische Beratung begleitet. Ziel ist es, alle Erfahrungen und Ergebnisse reflektiert zusammenzufassen, um so  zielorientiert weitere Entscheidungen zur beruflichen Orientierung zu treffen.

Anschlussvereinbarung

In der Anschlussvereinbarung, die in der Vorabgangsklasse erstellt wird, mündet der gesamte Prozess der Berufsorientierung.

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In einem gemeinsamen Gespräch mit dem Jugendlichen, den Eltern, Vertretern der Schule, der Berufsberatung und anderen am Prozess beteiligten wird über die Entscheidungen der Berufswahl gesprochen oder ggf. weitere Schritte geplant.
Die kommunale Koordinierung erhält hieraus anonymisierte  Angaben, um den Bedarf an Maßnahmen für die Region in Abstimmung mit der Agentur für Arbeit planen zu können (siehe Übergangsgestaltung).

Schülerbetriebspraktikum

Ein wichtiges und bereits etabliertes Standardelement in der Studien- und Berufsorientierung an Schulen ist das Schülerbetriebspraktikum, welches mindestens zwei- bis drei Wochen in der Stufe 9 und/oder 10 durchgeführt wird.

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Hier können die Schülerinnen und Schüler auf vorhandene Erfahrungen durch die Berufsfelderkundungstage zurückgreifen und sich gezielt einen Arbeitsbereich über einen längeren Zeitraum anschauen. Nicht selten führt ein erfolgreiches Schülerbetriebspraktikum in ein Ausbildungsverhältnis.

Übergangsgestaltung von der Schule in den Beruf

Die Angebote im Übergang von der allgemeinbildenden Schule in Ausbildung richten sich an Jugendliche, die aufgrund schulischer oder individueller Schwierigkeiten keine Ausbildung beginnen können. Sie dienen der Sicherstellung des Fachkräftenachwuchses.

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Ziel ist es,

  • Angebote mit identischen Zielgruppen zusammenzuführen,
  • eine Übersicht der künftigen Angebotsstrukturen zu erstellen,
  • die Angebote der Berufskollegs neu zu strukturieren,
  • Maßnahmeangebot und –nachfrage abzugleichen.

 

Duale Ausbildung

Durch gemeinsame Strategien soll die Attraktivität der dualen Ausbildung bei Lehrern, Eltern und den Jugendlichen erhöht werden.

Die Umsetzung erfolgt z.B.

  • durch Informationsveranstaltungen für Multiplikatoren, Schüler und Eltern,
  • über jugendspezifische Kommunikationsmedien zu Themenfeldern wie Durchlässigkeit beruflicher Ausbildung, Duales Studium,
  • durch die Weiterverfolgung des Ansatzes, beruflich erworbene Kompetenzen auf Studiengänge anzurechnen,
  • über die flächendeckende Ausweitung der Möglichkeit, mit der dualen Ausbildung die Fachhochschulreife zu erlangen.

Jungen Menschen können auf diese Weise konkrete Karriereperspektiven von dualer Ausbildung vermittelt werden.

Kontakt

Herr Michael Czech
02351 / 966-6450
02351 966886450
m.czech@maerkischer-kreis.de

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FB 5 - Jugend und Bildung
Kreishaus Lüdenscheid
Heedfelder Str. 45
58509 Lüdenscheid
Raum: 283

Kontakt

Herr Herget
02351 / 966-6520
m.herget@maerkischer-kreis.de

Nachricht an Herr Herget

FB 5 - Jugend und Bildung
Kreishaus Lüdenscheid
Heedfelder Str. 45
58509 Lüdenscheid
Raum: 299

Kontakt

Frau Birgit Luther
02351 / 966-6518
02351 966886612
b.luther@maerkischer-kreis.de

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FB 5 - Jugend und Bildung
Kreishaus Lüdenscheid
Heedfelder Str. 45
58509 Lüdenscheid
Raum: 299a

Kontakt

Herr Carsten Tappe
02351 / 966-6519
c.tappe@maerkischer-kreis.de

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FB 5 - Jugend und Bildung
Kreishaus Lüdenscheid
Heedfelder Str. 45
58509 Lüdenscheid
Raum: 299a
Zuletzt aktualisiert am: 22.08.2016