Hausnotruf
Sehr viele hilfebedürftige Menschen leben heutzutage allein. Viele werden zum "Pflegefall", weil sie nach einem Unfall im Haushalt nicht schnell genug Hilfe rufen konnten. Ein Hausnotrufgerät kann die Angst vor Stürzen mindern und unnötige Notarzt-Einsätze und Krankenhausaufenthalte verhindern.
Ein Hausnotrufsystem besteht aus mehreren Elementen:
- Die Notrufzentrale (ist 24 Stunden besetzt)
- Das Notrufgerät (stellt die direkte Verbindung zur Zentrale her). Neben der manuellen Alarmauslösung gibt es auch inzwischen Systeme, die z. B. bei einem Sturz den Alarm automatisch auslösen, diese Geräte sind mit sogenannten Falldetektoren ausgestattet. Eine neue Generation von mobilen Notrufgeräten kann auch außerhalb der Wohnung genutzt werden.
- Der Impulsgeber (löst den Notruf aus)
- Die Notfall-Kette (vorab benannte Helfer, die nacheinander eingeschaltet werden)
Ein Hausnotruf kann von der Pflegekasse finanziert werden, wenn dadurch Pflegebedürftigkeit vermieden bzw. die Verschlimmerung des Zustandes verhindert werden kann. Hausnotrufgeräte werden mit unterschiedlichen Serviceverträgen angeboten. Dadurch kann es von Anbieter zu Anbieter zu starken Preisunterschieden kommen. Achten Sie aber darauf, dass mit 18,36 € im Monat nur der Grundvertrag von der Pflegekasse unterstützt wird. Weitere Serviceleistungen des Hausnotruf-Anbieters werden nicht übernommen und müssen selbst bezahlt werden.


