Kontakt | Impressum | Lageplan Lüdenscheid | Lageplan Plettenberg

Leistungsbewertungskonzept

Das vorliegende Leistungsbewertungskonzept beruht auf dem Konsens des Kollegiums und schafft für alle am Schulleben Beteiligten Klarheit und Sicherheit im Hinblick auf die Leistungserwartungen sowie die Verfahren und Kriterien der Leistungsbewertung. Dazu gehören zum einen die formal-rechtlichen Grundlagen. Diese rechtlichen Vorschriften sind in verschiedenen Gesetzen festgelegt und unterliegen kontinuierlichen Änderungen.
Sie finden hier eine regelmäßig aktualisierte und übersichtliche Zusammenfassung dieser Vorgaben, welche die inhaltlichen und formalen Verbindlichkeiten verdeutlicht und damit einen Beitrag zur Rechtssicherheit bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrer leistet.
Zum anderen schaffen konkrete und verbindliche Beschreibungen von Maßstäben der Bewertung von schriftlichen und sonstigen Leistungen, die für alle Bildungsgänge gelten, ein hohes Maß an Verbindlichkeit und Verlässlichkeit. Diese werden ergänzt durch Vereinbarungen in den unterschiedlichen Bildungsgängen, die sich aus den Besonderheiten der jeweiligen Lehrpläne und Curricula ergeben.

Nachfolgend ein Auszug aus dem Leistungsbewertungskonzept. Das vollständige Konzept im PDF-Format finden Sie unten.

Bildungsgangübergreifende Grundsätze der Leistungsbewertung

mehr Informationen

Bildungsgangübergreifend werden Grundsätze der Leistungsbewertung festgelegt, die nach den im Folgenden angeführten Maßstäben zu konkretisieren sind und die Leistungsbereiche Schriftliche Arbeiten sowie Sonstige Leistungen im Unterricht umfassen.

Schriftliche Arbeiten

mehr Informationen

  1. Im Bildungsgang erfolgt eine Vereinbarung zu Aufgabentypen und Anforderungsbereichen.
  2. Aufgabenarten, Anforderungsbereiche und die jeweiligen Operatoren in den Aufgabenformulierungen zur Lösung von Aufgaben werden den Schülerinnen und Schülern
    mitgeteilt und im Fachunterricht angemessen erarbeitet.
  3. Die Bewertung der schriftlichen Arbeiten erfolgt kriterien- und kompetenzorientiert, sie umfasst den Inhalt und die Darstellungsleistung/sprachliche Richtigkeit: „Häufige Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit in der deutschen Sprache müssen bei der Festlegung der Note angemessen berücksichtigt werden.“ (APO-BK §8 Abs. 3)
  4. Jeder Fachlehrer/Jede Fachlehrerin macht transparent, welche Leistungen inhaltlich und sprachlich für die jeweilige Leistungsnote erbracht werden sollen. In den Bildungsgängen sind die fachspezifischen Anforderungen an eine gute bzw. ausreichende Leistung festgelegt worden.
  5. Die Schülerinnen und Schüler erhalten zu jeder schriftlichen Arbeit einen bepunkteten Erwartungshorizont. Der Umfang der Bewertung der sprachlichen Leistung geht aus dem Erwartungshorizont hervor. Ein Bewertungsschlüssel verdeutlicht die Zuordnung der jeweiligen Note.
  6. Die Bildungsgangkonferenzen treffen Vereinbarungen zur Ausformulierung der Erwartungshorizonte, indem sie Beispielklausuren erstellen.
  7. Jeder Fachlehrer/Jede Fachlehrerin gibt in den ersten vier Wochen des Schuljahres die in den Bildungsgängen festgelegte Anzahl der schriftlichen Arbeiten bekannt und informiert über die Grundsätze der schriftlichen Leistungsanforderungen und der Leistungsbewertung.
  8. Der Termin der schriftlichen Arbeiten wird rechtzeitig bekannt gegeben und im Klassenbuch vermerkt.

Sonstige Leistung im Unterricht

mehr Informationen

  1. Die Sonstigen Leistungen im Unterricht machen 50% der Leistung eines Faches aus, sofern ebenfalls schriftliche Arbeiten vorgesehen sind, daher gibt es so viele sonstige Leistungen wie schriftliche Leistungen.
  2. In einem Fach ohne schriftliche Arbeiten zählt die Sonstige Leistung im Unterricht zu 100% bei der Leistungsbewertung.
  3. Die Bildungsgangkonferenz legt die Möglichkeiten, Umfänge und Anzahl der sonstigen Leistungen im Unterricht fest. Möglich sind beispielsweise mündliche Beiträge, Protokolle, Referate, Gruppenarbeiten, Präsentationen etc. Ebenso legt die Bildungsgangkonferenz die Anforderungs- und Bewertungskriterien für diese Leistungen fest.
  4. Die Bildungsgangkonferenz legt auch für mündliche Beiträge Bewertungskriterien fest, die den Schülerinnen und Schülern bekannt gegeben werden und zur regelmäßigen Rückmeldung über den jeweiligen Leistungsstand dienen.
  5. Die Fachlehrer geben zu Beginn des Schuljahres in den Klassen sowohl die optionalen Bestandteile der Sonstigen Leistung im Unterricht sowie dessen Bewertungskriterien bekannt und dokumentieren dies im Klassenbuch.
  6. Der Leistungsstand wird mindestens einmal pro Schulhalbjahr bekannt gegeben, es sei denn, die rechtlichen Grundlagen sehen andere Intervalle vor. Die Rückmeldung findet rechtzeitig vor der Zeugniskonferenz und jeder Zeit auf Verlangen der Schülerin bzw. des Schülers statt.
  7. Die Bewertungskriterien sind Grundlage zur individuellen Förderung und individuellen Weiterentwicklung für die Schülerinnen und Schüler, müssen daher transparent sein.
  8. Regelungen zur Bewertung der Praktika trifft die Bildungsgangkonferenz. Die Bewertungskriterien werden den Schülerinnen und Schülern zu Beginn des Schuljahres/rechtzeitig vor dem Praktikum mitgeteilt.
  9. Alle schriftlichen und sonstigen Leistungen werden dokumentiert (hier wird noch eine datenschutzrechtlich gute und praktikable Lösung gesucht).
_______________________

Vollständiges Leistungsbewertungskonzept im PDF-Format: