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Fehlzeitenregelung

Regelungen bei Fehlzeiten (vgl. § 43 SchulG NRW)

  1. Wird mehr als eine Unterrichtsstunde (45 min) versäumt, so muss spätestens am zweiten Tag der Wiederaufnahme des Unterrichts eine schriftliche, begründete Entschuldigung abgegeben werden.
  2. Entschuldigungen sollen gut lesbar auf einem DINA4 Blatt stehen und mit dem Namen der Schülerin/des Schülers, Ort, Datum und Anzahl der versäumten Stunden, sowie dem Grund des Versäumnisses versehen sein. Bei nicht volljährigen SchülerInnen müssen Sie von einem Erziehungsberechtigten unterschrieben sein. Bei Fehlzeiten aus gesundheitlichen Gründen muss die Art der Erkrankung nicht angegeben werden. Die Schülerin/Der Schüler bzw. die Erziehungsberechtigten benachrichtigen die Schule bei längeren, absehbaren Fehlzeiten am zweiten Unterrichtstag. Bei Fehlzeiten während eines betreuten Praktikums müssen die Praktikumseinrichtung und die Schule informiert werden.
  3. Bei wichtigen Terminen, die der Schülerin/dem Schüler bekannt sind (Vorstellungsgespräch, Fahrprüfung (nicht Fahrstunde), Gerichtstermin, Silberhochzeit der Eltern,...) muss die Schüle-rin/der Schüler spätestens eine Woche im Voraus schriftlich einen Antrag auf Beurlaubung über den Klassenlehrer stellen, andernfalls sind diese Fehlzeiten unentschuldigt.
  4. Vorzeitiges Verlassen des Unterrichts ohne persönliche mündliche Abmeldung beim nachfolgenden Fachlehrer zählt als unentschuldigte Fehlzeit. Auch bei Abmeldungen ist selbstverständlich eine schriftliche Entschuldigung nachzureichen.
  5. Wird eine Klassenarbeit entschuldigt versäumt, so wird vom Fachlehrer ein Nachschreibetermin anberaumt. Die Schülerin/Der Schüler ist verpflichtet, sich umgehend darüber zu informieren. Ein Versäumnis des Nachschreibetermins kann nur durch ein ärztliches Attest (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) entschuldigt werden. Ein erneuter Nachschreibtermin wird i.d.R. nicht anberaumt.
  6. Schriftliche Entschuldigungen werden dem Klassenlehrer gegeben (Sportatteste an den Sportlehrer und eine Kopie an den Klassenlehrer) oder in den im Klassenbuch befindlichen Umschlag gelegt, nachdem ein Fachlehrer im Interesse der Schülerin/des Schülers mit Datum und Namenszeichen auf dem Blatt den rechtzeitigen Eingang bestätigt hat.
  7. Der Klassenlehrer überträgt die Fehlzeiten mindestens wöchentlich. Die Schülerin/Der Schüler achtet im eigenen Interesse bei Verspätungen darauf, dass der Fachlehrer, in dessen Unterricht sie/er eintrifft, ihre Anwesenheit ab dieser Stunde im Klassenbuch vermerkt, sonst könnte fälschlicherweise der ganze Tag als versäumt gezählt werden.

Konsequenzen unentschuldigten Fehlens

  1. Alle Fehlzeiten, entschuldigt wie unentschuldigt, müssen im Zeugnis ausgewiesen werden. In Abgangs- und Abschlusszeugnissen erscheinen keine Fehlstunden.
  2. Eine unentschuldigt versäumte Klassenarbeit wird mit ungenügend bewertet.
  3. Unentschuldigt versäumte Unterrichtsstunden sind wie nicht erbrachte Leistungen und daher mit der Note „ungenügend“ für die sonstige Leistung zu bewerten.
  4. Häufiges, nicht nur unentschuldigtes Fehlen (z.B. in einzelnen Fächern) wirkt sich negativ auf die Leistungsbewertung (Bereich: sonstige Leistungen) aus.
  5. Für volljährige, nicht mehr schulpflichtige Schülerinnen/Schüler gilt: Werden innerhalb von 30 Tagen mehr als 20 Schulstunden unentschuldigt versäumt, so kann die Schülerin/der Schüler ohne weitere Anmahnung ausgeschult werden.
  6. Das Schulverhältnis endet, wenn die nicht schulpflichtige Schülerin/der nicht schulpflichtige Schüler trotz schriftlicher Warnung ununterbrochen 20 Unterrichtstage unentschuldigt fehlt.