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Die Zeitzeugen waren wieder da!!

Die Zeitzeugen sind eine Gruppe von hochbetagten Menschen, die den Holocaust am eigenen Leib erlitten haben. Trotz ihres Alters sind sie bereit, zwei Wochen lang durch Deutschland zu reisen und an Schulen über ihr sehr persönliches Schicksal während der Nazi-Zeit zur erzählen. Verfolgung, Folter, Missbrauch- kaum ein Thema, das nicht zur Sprache kommt - so berührend und authentisch, das kaum jemand nicht sofort von den Erzählungen gefesselt wird. Es war hilfreich, Taschentücher dabei zu haben!

Und so nutzten viele die die Gelegenheit, denn die Zeitzeugen sind schon über 80 Jahre alt und haben bereits angekündigt, dass dies wohl ihre letzte Reise nach Deutschland sein wird! Schade, denn wie im vergangenen Jahr war auch dieses Mal die Aula rappelvoll und das Interesse ungebrochen.

Die Pressemitteilung zu unserer Veranstaltung findet ihr hier:

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Das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg freut sich sehr, dass sich für uns erneut die Möglichkeit ergeben hat, am 6. November ab 11.00 Uhr in der Aula des GBBK am Raithelplatz einige Überlebende des Holocaust an unserer Schule am Standort Lüdenscheid begrüßen zu dürfen. Sie werden auf Einladung des "Freundeskreises Israel" und des Vereines "Haus des Lebens" für zwei Wochen nach Deutschland kommen, um unter dem Motto "Freiheit braucht Versöhnung" über ihr persönliches Schicksal während der Judenverfolgung zur Zeit des Nationalsozialismus zu berichten. Wir erachten diesen Besuch als wichtige pädagogische Möglichkeit und dringende gesellschaftliche Notwendigkeit, unseren Schülerinnen und Schülern die unfasslichen Schrecknisse der Judenverfolgung während der Zeit des Nationalsozialismus' nahezubringen. Dies erscheint nicht nur aus Sicht aktueller politischer Ereignisse heraus besonders wichtig, sondern auch deshalb, weil diese Veranstaltung eine der letzten Möglichkeiten sein wird, jüdische Zeitzeugen aus Israel aus der Zeit des 2. Weltkrieges persönlich erleben zu können, da die Reise für die hochbetagten Menschen zukünftig wohl zu beschwerlich sein wird.

Den Bericht über den Besuch der Zeitzeugen findet ihr hier: