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22.03.2017 LN SGS2 in Berlin

Ein hochkarätiges Besuchsprogramm konnte die Oberstufenklasse des Bildungsganges der Sozialassistent/-innen des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs Lüdenscheid wahrnehmen. Die Einladung der heimischen Bundestagsabgeordneten Petra Crone führte die Schüler/-innen auf eine sehr informative Fahrt nach Berlin. Ausgangspunkt der Fahrt, die mit den Klassen – und Fachlehrern Heidrun Gömpel und Gerlinde Gerhard stattfand, war u.a. die Funktionsweise des politischen Systems und die historische Entwicklung der Demokratie in Deutschland. So war der Besuch im Bundestag sicherlich einer der zentralen Aspekte der Fahrt und die Teilnahme an einer Informationsveranstaltung gab den Schüler/-innen einen Einblick in die Funktionsweise des „Herzstückes“ der deutschen Demokratie. Im Anschluss an die Debatte des Bundestages stand dann ein Gespräch mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Petra Crone auf dem Programm. Eindrucksvoll und verständlich stellte sie in diesem Zusammenhang dar, wie vielfältig und zeitintensiv die Aufgaben im Bundestag und im Wahlkreis häufig sind: „Es ist eine schöne und aufregende Tätigkeit, mit vielen Facetten, aber auch mit viel Verantwortung!“ erläuterte die heimische MdB auch mit Hinweis auf mitunter schwierige Entscheidungen. Mit einer vielfältigen Diskussion zu Themen wie Außenpolitik – hier speziell die deutschen Beziehungen zum amerikanischen Präsidenten Donald Trump sowie zum türkischen Präsidenten Reycep Erdogan, aber auch zu dem den Bildungsgang besonders betreffenden Themenkomplex Kinderarmut wurde das gut einstündige Gespräch weitergeführt. „Ich war sehr positiv überrascht, dass Politiker eigentlich gar nicht weit entfernt von uns sind!“, äußerte eine Schülerin aus der SGS 2. Der Besuch des Reichstages beinhaltete auch die Besichtigung der gläsernen Kuppel, die einen schönen Überblick über Regierungsviertel und Bundeshauptstadt ermöglichte. Klassenlehrerin Heidrun Gömpel war denn auch sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Fahrt: „Schülerinnen und Schüler sind heute vielfach sehr unzufrieden mit den politischen Verantwortlichen im Land. Uns war es wichtig, dass Politiker – egal von welcher Partei – engagierte Menschen sind, die sich für die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger vor Ort einsetzen und dass die Entwicklung Deutschlands nach 1945 durchaus viel Grund zur Dankbarkeit gibt!“