Umweltoberinspektor/in

Welche Aufgaben hat ein/e Umweltoberinspektor/in?

Der/die Umweltoberinspektor/in wird in den Bereichen der Abfallwirtschaft, des Immissionsschutzes und der Wasserwirtschaft eingesetzt. Ihr Aufgabenfeld reicht von der Erteilung von Genehmigungen über die Überwachung der   Einhaltung von Auflagen bis zur Bearbeitung von Bürgerbeschwerden im Hinblick auf Lärm, Gerüche oder anderen Beeinträchtigungen, die z.B. von Industrieanlagen ausgehen. Der Beruf des/der Umweltoberinspektors/in besteht aus einer ansprechenden Kombination von Innen- und Außendienst, indem Überprüfungen verschiedenster Art auch vor Ort durchgeführt werden.

Einstellungsvoraussetzungen:
Diplom- oder Bachelorabschluss in einer geeigneten ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtung z. B. Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemieingenieurwesen, Bioingenieurwesen, Technischer Umweltschutz, Verfahrenstechnik, Sicherheitstechnik, Physik. Höchstalter zu Ausbildungsende 39 Jahre (42 Jahre für Schwerbehinderte) und Bestehen eines Auswahlverfahrens

Welche Eigenschaften sollen Bewerber „mitbringen“?

Interesse an:

  • Umweltorientierten Angelegenheiten
  • Tätigkeiten: kontrollieren, überprüfen, dokumentieren, protokollieren, Daten verarbeiten, rechnen, planen
  • Hilfsmittel: Datenverarbeitungssysteme, Dokumentationssysteme, Checklisten
  • Qualitäts- und Prüfkennziffern, Daten, Arbeits- und Produktionsprozesse


Fähigkeiten:

  • Organisationstalent
  • Mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Kontaktfreudigkeit
  • PC-Kenntnisse
  • Arbeitsweise: sorgfältig, detailgenau, gewissenhaft, routiniert, strukturiert


Einstellungszeitpunkt:
Dieser Ausbildungsgang wird nicht in jedem Einstellungsjahr angeboten. Ausschreibungen erfolgen auf unserer Homepage, Lokalpresse und die Bundesagentur für Arbeit.

Ausbildungszeit: 15 Monate

Ausbildungsinhalte u.a.:

  • Organisation und Aufgaben der verschiedenen Behörden
  • Gutachten und Stellungnahmen für Aufsichtsbehörden und Gerichte
  • Grundzüge der Fachplanungen,
  • Messungen, Untersuchungen
  • Kommunales Verfassungsrecht
  • Bauleitplanung
  • Arbeitsorganisation


Gestaltung:
Es werden fachpraktische Module in den Fachdiensten 43-46 der Kreisverwaltung absolviert, um den Anwärter mit den Aufgaben einer Beamtin oder eines Beamten des gehobenen umwelttechnischen Dienstes vertraut zu machen. Zudem werden theoretische Module im Ausbildungslehrgang durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz vermittelt.

Ausbildungsvergütung brutto:
Zurzeit monatlich 1.082,82 € brutto (Stand 01.01.2015) plus ggf. Familienzuschläge.

Soziale Leistungen:

  • Jahressonderzahlung
  • Vermögenswirksame Leistungen


Berufsperspektive:
Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter für gehobene umwelttechnische Aufgaben in der Verwaltung .
Die Übernahme nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss ist vorgesehen.

Ansprechpartnerin

Frau Katja Fall
02351 / 966-6204
02351 966886204
k.fall@maerkischer-kreis.de

Nachricht an Frau Katja Fall

FD 12 - Personal
Kreishaus Lüdenscheid
Heedfelder Str. 45
58509 Lüdenscheid
Raum: 269
Zuletzt aktualisiert am: 15.06.2015