Umweltalarm Wasser

Gewässerschutz, Verunreinigung, Trinkwasser, Fischsterben
Ölsperre auf einem Oberflächengewässer
Ölsperre auf einem Oberflächengewässer

THEMA

Zweck von Umweltalarmplänen ist es zu gewährleisten, dass bei einem Schadens- oder Gefahrenfall unverzüglich Gegenmaßnahmen (Sofort- und Folgemaßnahmen) getroffen werden. Schadens- oder Gefahrenfall im Sinne eines Umweltalarmplanes sind Unfälle, Betriebsstörungen und sonstige Ereignisse, bei denen umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe freigesetzt werden und eine akute Gefahr für Menschen, Tiere, Pflanzen, Boden, Wasser, Atmosphäre und sonstige Sachgüter besteht oder bestehen könnte. Ziel ist es, in solchen Fällen eine schnelle Reaktion der Umweltschutzbehörden, sachgerechte Maßnahmen zur Eindämmung der Umweltgefahren, die Untersuchung und Sachverhaltsaufklärung und die rechtzeitige Information aller betroffenen Stellen sowie der Bevölkerung sicherzustellen.

 

Der „Umweltalarmplan Wasser" beschäftigt sich mit dem Umweltgut Wasser (Oberflächengewässer, Grundwasser = Boden), und wird von der Unteren Wasserbehörde des Märkischen Kreises aufgestellt. Diese unterhält einen Bereitschaftsdienst „Umweltalarm Wasser" (s. u.).

Im Schadens- oder Gefahrenfall gilt der Grundsatz der gegenseitigen Hilfeleistung und Weitergabe von Meldungen. Polizei, Feuerwehr, örtliche Ordnungsbehörden und Umweltschutzbehörden informieren sich grundsätzlich gegenseitig und unverzüglich über Schadens- oder Gefahrenfälle, soweit sie in ihrem Zuständigkeitsbereich betroffen sind. In jedem Fall ist die Kreisleitstelle (02351-10650) für den Feuerschutz und den Rettungsdienst zu unterrichten.

 

SERVICE

Bereitschaftsdienst "Umweltalarm Wasser" der Unteren Wasserbehörde des Märkischen Kreises 24 Stunden an 365 Tagen

Telefon: (02351) 10 65 0 (über die Kreisleitstelle des Märkischen Kreises)

 

AKTUELLES

Seit dem 01.12.1987 unterhält der Märkische Kreis den oben genannten Bereitschaftsdienst. Durchschnittlich jeden 3. Tag rückt die Bereitschaft zu einem Einsatz aus, heute mit einem Einsatzfahrzeug und technischen Geräten, in den Anfangstagen nur mit Privat-PKW, Block und Stift. Die Einsätze sind dabei sowohl spektakulär wie z. B. der Brand einer Galvanik, aber auch simpel wie z. B. bei versickerndem Kraftstoff nach einem Verkehrsunfall. Für 2011 lässt sich bemerken, dass sich die meisten Einsätze zum Schutz der Oberflächengewässer ergeben haben, die überwiegenden Ursachen sind in Unfällen und Defekten von Fahrzeugen zu finden.

Weitere Auskünfte erhalten Sie hier:  


Kreishaus Lüdenscheid
Heedfelder Str. 45
58509 Lüdenscheid

Telefon: 02351 / 966-60
Fax: 02351 / 966-6375

Zuständige Mitarbeiter/innen: