Öl im Ihmerter Bach - Kreis sucht Verursacher

Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde des Märkischen Kreises sind weiter auf der Suche nach dem Grund für eine Gewässerverunreinigung im Bereich Hemer-Ihmert, der bereits am 6. Juni gemeldet worden war. Eine Ursache war ein Altschaden auf den Gelände der Firma Ossenberg & Piepenstock, der bereits behoben worden ist. Es gab aber offensichtlich noch einen Heizölschaden im Ihmerter Bach, der sich bis zur Ihmerter Straße, Höhe Sparkasse, zieht. Zur ersten Sicherung des Heizölschadens wurde ein Sanierungsbrunnen gebaut, in dem das verunreinigte Wasser abgesaugt und in einem mobilen Ölabscheider aufgefangen wurde. Zur Ermittlung des Verursachers wurden anschließend mehrere Sondierungsbohrungen gemacht. Deren Ziel ist es, festzustellen, wie weit sich das Öl ausgebreitet hat. Parallel dazu wurden 50 umliegende Häuser hinsichtlich der ordnungsgemäßen Lagerung von Heizöl aufgesucht. Im nächsten Schritt sollen weitere Sondierungen parallel zur Ihmerter Straße und im Bereich des Friedhofes angelegt werden. Hierzu ist es erforderlich, dass die Bohrungen auch auf Privatgrundstücken vorgenommen werden. Der Märkische Kreis bittet dafür die Anwohner in Ihmert um Unterstützung. Weil bisher noch kein Verursacher gefunden wurde, bittet die Untere Wasserbehörde nunmehr die Bevölkerung um Hinweise zu möglichen Heizölunfällen, die vor kurzem oder schon vor einiger Zeit aufgetreten sind, unter der Telefonnummer 02351/966-6407. Sollten diese Maßnahmen nicht erfolgreich sein, muss die Suche nach dem Verursacher weiter ausgedehnt werden.