Außengastronomie startet zum Mittelalterfest

Sindy Tauber, Philipp Köper, Tochter Lea-Marie, Carsten Wolfewitz und Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper begutachten die Baufortschritt.
Sindy Tauber, Philipp Köper, Tochter Lea-Marie, Carsten Wolfewitz und Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper begutachten die Baufortschritt.
Seit etwa drei Wochen wird auf dem oberen Burghof der Burg Altena gehämmert und gesägt. Restaurant-Pächter Philipp Köper und Carsten Wolfewitz zimmern dort den neuen Verkaufskiosk für die Außengastronomie zusammen. "Wir haben eine Fachwerk-Konstruktion nach historischen Vorbildern gewählt, damit der Bau auch ins Gesamtbild der Burg passt", so Philipp Köper. Das Gebäudemanagement des Märkischen Kreises hatte zuvor für die nötigen Ver- und Entsorgungsleitungen gesorgt. Das Projekt wurde mit der Stadt Altena als Untere Denkmalbehörde sowie dem Kreis als Burgeigentümer abgestimmt. Insgesamt wurde für die fast zehn Quadratmeter große Verkaufshütte aus Holz etwa eine Tonne Material verbaut. Seine offizielle "Feuertaufe" soll der Verkaufskiosk zum Mittelalterfest vom 30. Juli bis 1. August auf der Burg Altena erfahren. Kritisch beobachtet und begleitet wurden die Bauarbeiten von Restaurant-Mit-Pächterin Sindy Tauber und Tochter Lea-Marie. Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper, beim Kreis zuständi-ge Fachbereichsleiterin für die Kultur, überzeugte sich jetzt ebenfalls vom Baufortschritt. "Wir wollen demnächst vom Eis am Stiel für die Kinder, den Kaffee für die Mutter bis zum Bier für den Vater alles anbieten, was einen Aufenthalt im Außenbereich angenehm macht", so Philipp Köper. Vor allem die zahlreichen Schulklassen, die ihren Ausflug zur Burg Altena machen, werden bei schönem Wetter vom Verkaufskiosk aus versorgt. Selbstverständlich sollen auch kleine Gerichte gegen den Hunger angeboten. Die denkmalgeschützten Tische und Bänke im Außenbereich sollen auch noch ansprechend dekoriert werden. Philipp Köper plant mit seinem Restaurant-Team auch mehrere Veranstal-tungen - von Vortragsreihen am Feuer bis zu Familienfesten. "Es wird ein schönes, lauschiges Plätzchen werden. Bei hochsommerlichen Temperaturen wie zurzeit sorgen die großen Bäu-me für angenehmen Schatten." Eine ansprechende Außengastronomie war unter anderem auch ein Ergebnis des Ideen-Workshops zur Attraktivitäts-Steigerung der Burg Altena.