Landrat Gemke besuchte Felsenmeerschule in Hemer

Antrittsbesuch Felsenmeerschule
Antrittsbesuch Felsenmeerschule

"Ich schätze Ihre Arbeit sehr und es war mir ein Anliegen, Ihre Schule und die Kinder, die Sie hier betreuen, kennen zu lernen", machte Landrat Thomas Gemke bei seinem Antrittsbesuch in der Felsenmeerschule des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe deutlich. Landesrat Hans Meyer, Leiter des Schuldezernats des LWL, und Verwaltungsleiter Michael Gruß ließen es sich nicht nehmen, den Gast gemeinsam mit den Schulleitern Dirk Kolar und Berthold Potts persönlich durch das Schulgebäude zu führen.

 

In der Förderschule werden derzeit 260  Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unterrichtet. Aufgrund eines oft umfangreichen körperlichen und motorischen Förderbedarfs benötigen die Schülerinnen und Schüler eine individuelle Förderung, die auf ihre Lebenswirklichkeit und ihre Lernmöglichkeiten ausgerichtet ist. Neben dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung bietet die Schule weitere Förderschwerpunkte wie Lernen, Sprache, Hören, Geistige Entwicklung und soziale und emotionale Entwicklung in Kombination an.

 

Dirk Kolar informierte Gemke über die Anbaupläne und die neue Raumkonzeption der Felsenmeerschule. Von sinkenden Schülerzahlen sei hier noch nichts zu spüren. "Auch in den Förderschulen des Märkischen Kreises bleiben die Schülerzahlen trotz des Geburtenrückgangs von 30 Prozent konstant", bestätigte Landrat Gemke. Landesrat Hans Meyer sprach in diesem Zusammenhang die aktuellen Bestrebungen des Landes an, Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf vermehrt in allgemeinen Schulen zu beschulen. Langfristig wird das zu einer Umstrukturierung der sonderpädagogischen Förderung und zu einem neuen Berufsbild des Sonderpädagogen führen.  Einig war sich die Runde bei aller Sympathie für die sogenannte Inklusion, gemeint ist das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf, dass sie auch ihre Grenzen hat. Hier sei zum Wohl des Kindes abzuwägen, an welcher Schule es die bestmögliche individuelle Förderung erfährt.