Buden, Lichter Volk auf der Burg Altena und in der Stadt: Für viele war der Besuch auf dem Spektakel „Altena – eine Stadt erlebt das Mittelalter“ wie im Urlaub.
Besucher waren dabei und hatten ihren Spaß an Ritterturnier, Heerlagern, Märchenwelt, Gaukelei und Handwerk wie im Mittelalter.
Zum 2. Mal hatte der Märkische Kreis gemeinsam mit der Stadt zu dem großen Fest eingeladen - und die Besucherzahl um rund 30 Prozent gesteigert. Kein Wunder: Besucher selbst aus anderen Bundesländern waren extra zu dem Event angereist, für das über 500 Schausteller die Stadt bevölkerten.
An ihren Ständen ließen sich große und kleine Besuchern begeistern beim Zuschauen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Wer Lust hatte, konnte auch beim Axtwerfen oder Bogenschießen selbst aktiv werden.
Eröffnet wurde das Fest am Freitag auf der Burg Altena. Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper freute sich - verkleidet als „Burgfräulein Barbara" - genauso über die vielen hundert Besucher beim Eröffnungsumzug wie Altenas Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, der sich als Ritter Eberhard stilecht mit einer Ritterrüstung gewandet hatte. Dazu standen Spieler der Iserlohner Roosters als Ritter der Neuzeit Spalier.
Und im Anschluss herrschte bis Sonntagabend Ausnahmezustand auf der Burg und in der Stadt: Überall tummelten sich mittelalterlich Gewandete und Besucher, bestaunten das bunte Leben oder waren selbst ein Teil davon. Selbst kulinarisch wurden sie passend verwöhnt mit Kirschbier, Met oder Flammkuchen. Bis Sonntagabend 20 Uhr, also zwei Stunden länger als geplant, machten die Gaukler und Spielleute Programm. "Ein Zeichen dafür, dass sie sich bei uns sehr wohl gefühlt haben", freut sich Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper. Sie findet es auch bemerkenswert, dass sich bei allem Trubel drum herum auch noch 4.556 Besucher die Zeit für die Besichtigung der Museen der Burg Altena genommen haben.
Einer der atmosphärischen Höhepunkte der war der Samstagabend: Die gesamte Lennepromenade wurde nur durch Feuerschalen beleuchtet und die Häuser dahinter farbig angestrahlt. Auf der Bühne präsentierten sich dazu Gaukler und Musiker in buntem Schein und auf dem Turnierplatz wurden nächtliche Fehden ausgetragen.
Rundherum boten noch Handwerker ihre Schätze feil und luden die Heerlager zum Mitsingen und Schunkeln am nächtlichen Lagerfeuer ein.


