Jugendhilfeausschuss will strategische Ziele in den Unterausschüssen diskutieren

Eine frühzeitige Beteiligung schon bei der Formulierung der strategischen Ziele des Jugendamtes, forderte Klaus Salscheider als Vertreter der Jugendverbände im Jugendhilfeausschuss im Lüdenscheider Kreishaus ein. Die Kreisverwaltung hatte vier Ziele, wie sich das Jugendamt des Märkischen Kreises bis 2015 strategisch aufstellen will, zur Diskussion gestellt und jeweils mit einem Beispiel unterlegt: die Weiterentwicklung von Standards in der Tagesbetreuung, die Weiterentwicklung von präventiven Konzepten zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, die Steuerung der pädagogischen notwendigen Hilfen unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit sowie die Festlegung der Struktur- und Prozessqualität in der Offenen Kinder- und Jugendamt. Für Dr. Rita Rüth (Grüne) und für Hans-Werner Wolff griffen diese Eckpunkte zu kurz und waren zu wenig aussagekräftig. Der Jugendhilfeausschuss verwies die Diskussion der strategischen Ziele zunächst in die Unterausschüsse.   

Gute Nachrichten aus dem Unterausschuss überbrachte Peter Müller (SPD): "Mit dem Ausbau der Betreuung der unter Dreijährigen befinden wir uns im Rahmen der Planungen", berichtete Peter Müller (SPD) dem Jugendhilfeausschuss des Märkischen Kreises im Lüdenscheider Kreishaus aus dem zuständigen Unterausschuss. Bis 2013 soll die U 3 Betreuung von derzeit 11,2 Prozent auf 32 Prozent aufgestockt werden. Um dem Jugendamt des Märkischen Kreises mehr Spielräume für Härtefälle einzuräumen und den Text für Eltern verständlicher zu machen, genehmigte der Jugendhilfeausschuss eine Reihe von redaktionellen Änderungen bei der Richtlinie für die Gewährung der laufenden Geldleistungen für Kindertagespflege.