Guter Start für die neuen Pächter des Burgrestaurants

Brot und Salz für die neuen Pächter des Burgrestaurants
Brot und Salz für die neuen Pächter des Burgrestaurants

Brot und Salz brachten jetzt Landrat Thomas Gemke und Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper den neuen Pächtern des Burgrestaurants. Philipp Köper und Cindy Tauber freuten sich über einen guten Einstand. Seit 1. Dezember hat das Paar aus Berlin das Restaurant übernommen und wohnt gemeinsam mit der kleinen Tochter Lea-Marie in der angeschlossenen Wohnung auf der Burg.

 

"Schon im Vorfeld haben zahlreiche Gäste ihre Familienfeiern bei uns reserviert. Auch zu Weihnachten sind wir bereits komplett ausbucht", berichtet der gelernte Hotelfachmann." Geboren in Iserlohn und aufgewachsen in Menden kennt der 33-jährige die Bedürfnisse seiner Kundschaft sehr gut, arbeitete er doch bereits einige Monate für einen der Vorpächter auf der Burg. So bietet er Familien, Museumsbesuchern und Tagestouristen auf der Burg von 11.30 Uhr bis 18.00 Uhr kleine Speisen für kleines Geld. Dabei sind selbst die Pommes und die Bandnudeln selbstgemacht. Auch der Kuchen kommt vom eigenen Backblech.

 

Abends geht es dann Á-la-carte weiter mit wechselnden saisonalen Angeboten. "Da ist sicher für jeden etwas dabei", meint Cindy Tauber. Die 27-jährige Hotelfachfrau stammt aus Berlin-Spandau. Für sie ist es wichtig, auch auf die individuellen Wünsche der Gäste einzugehen. Beispielsweise bei den diversen Hochzeitsarrangements ist häufig eine gute Beratung und sorgfältige Abstimmung des Ablaufs erwünscht. Andere lassen sich lieber überraschen und wählen das "Überraschungsmenü". "Das eignet sich auch sehr gut als Geschenkgutschein, denn ich brauche dann keinen Preis eintragen zu lassen", rät Köper. Natürlich werden auch beim Überraschungsmenü die Neigungen und Abneigungen berücksichtigt.

 

Wer es rustikal mag, kann auch eine höfische Tafelrunde buchen mit mittelalterlicher Speisefolge, Musik und Gauklern. Bisher war das nur als geschlossene Gesellschaft möglich. 2010 sind zu bestimmten Terminen auch Einzelbuchungen möglich. Ein entsprechender Eventkalender ist noch in Arbeit. Gut angenommen werden auch die Fackelführungen. In Planung sind auch Märchenabende, - literarische wie auch erotische. Sonntags bietet das Restaurant ein Lunchbuffett an. Sonntag Abend und Montag ist geschlossen.  

 

Im Sommer möchte das Paar den Burghof als Café und Biergarten nutzen. Daher würden sie eine stärke Stadt-Anbindung durch den zur Zeit diskutierten Aufzug zur Burg begrüßen. "Ziel ist es, dass auch die Altenaer einfach mal hier rauf kommen, um eine Tasse Kaffee mit Kuchen oder ein Bier zu genießen", erklärte Thomas Gemke.

 

Weitere Informationen unter www.restaurant-burg-altena.de